Geschichte

Die erste auffindbare urkundliche Nennung des Ortsnamen Steibis ist die im Leuteverzeichnis der Grafschaft Rothenfels aus dem Jahre 1451. Dort sind als Eigenleute der Grafschaft „Elss Harrerin ze Stöbin und Kräugerin“ registriert. Auf gut Deutsch bedeutet „ze Stöbin“ zu den (Leuten namens) Stöb. Für Steibis gibt es aber keinen anderen Beleg für das Vorkommen des Familiennamens Stöb als eben den von 1451, der auf Jäck Stöb deuten kann. Steibis war und ist noch heute das Eingangstor zum größten zusammenhängenden einstigen Sennalpen- und heutigen Galtalpengebiet Bayerns. Die Erschließung dieses Alpengebiets zur Sömmerung von Milchkühen und Jungrindern von weither begann schon im zwölften Jahrhundert. Bis ins 20. Jahrhundert blieb Steibis ein Bergbauerndorf. Dann begann nach dem Ersten Weltkrieg eine Wandlung zum Ferien- und Wintersportort. Cristel Cranz die Weltmeisterin und Olympiagewinnerin kommt aus dem gleichnamigen Dorf.

Lage

Steibis ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Oberstaufen im Allgäu. Oberstaufen liegt in Bayrischschwaben im Landkreis Oberallgäu (Regierungsbezirk Schwaben – Bayern). Oberstaufen ist als Wintersportort und anerkanntes Schrothheilbad bekannt. In der geographischen Lage ist Oberstaufen-Steibis eher dem Westallgäu zuzuordnen. Steibis selbst liegt auf einer leicht abfallenden Hochebene zwischen dem nördlichen Weissachtal und der südlich liegenden Nagelfluhkette um den Hochgrat mit 1833 m.

Quelle: www.wikipedia.org